Forschungsprojekte

Forschungsprojekte 2017-07-13T14:29:57+00:00

 

Investieren in die Zukunft

Die heute etablierten Vorge­hens­weisen zur Entwicklung komplexer mecha­tro­nischer Systeme stoßen oft an ihre Grenzen. Mit dem Ziel, der gestiegenen Bedeutung der diszi­plin­über­grei­fenden Entwicklung gerecht zu werden, ist ITQ seit 1998 aktiv in eine Vielzahl von Forschungs­pro­jekten einge­bunden. Denn zur Erhaltung der inter­na­tionalen Wettbe­werbs­fä­higkeit der deutschen Unter­nehmen ist es wichtig, auf dem Forschungs­sektor neue, richtungs­weisende Impulse zu geben. Aus diesem Grund beteiligen wir uns sowohl bei der Gestaltung als auch bei der Durch­führung von Forschungsprojekten.

Forschungsaktivitäten

NUCLEI
Aufbau von Netzwerken für einen innovativen Technologie-Transfer zwischen den mitteleuropäischen Industrie- und Wirtschaftsverbänden

Das internationale Forschungsprojekt NUCLEI beinhaltet das Ziel, den “lokalen” Technologie-Ansatz veralteter internationaler Managementmodelle durch einen transnationalen Wissenspool zu ersetzen, um fortschrittliche Fertigungsinnovationen über regionale Grenzen hinweg zu unterstützen. Dies erhöht zum einen die wirtschaftliche Verflechtung und fördert zum anderen effektivere transnationale Wertschöpfungsketten in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie, der IT-Branche, der Robotik und der mechanischen Automatisierung.

Weitere Informationen:

NUCLEI – Homepage

ECO MODE CONTROLLER
Energieeffiziente Prozessführung von Kalandern

Aufgrund steigender Energiekosten ist ein wachsender Markt für Konzepte zur Erhöhung der Energieeffizienz von Anlagen entstanden. Ziel des ECO MODE CONTROLLER Projekts ist die Entwicklung einer energieeffizienzsteigernden Prozessführung für Kunststoffkalander, welche später als Dienstleistung von den Verbundunternehmen vermarktet werden soll. Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Verbindung eines hohen Energieeinsparpotentials mit einer sehr guten Integrierbarkeit in vorhandene Anlagen bei geringem Investitionsbedarf.

Weiterführende Informationen: 2017_02_07_EcoModeController

MEPROMA
Mechatronisches Engineering zur effizienten Produktentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau

Den aktuell beste­henden Ansätzen für ein mecha­tro­nisches Engineering fehlt heute oft ein klarer Bezug zur praxis­ge­rechten Anwendung. Ziel des Forschungs­pro­jektes MEPROMA ist es, Anfor­de­rungen an Methoden und Tools anhand von Anwen­dungs­sze­narien klar zu formu­lieren. Grundlage hierfür sind die in voran­ge­gangenen Forschungs­pro­jekten identi­fi­zierten Prozess­gebiete und Aktivitäten im mecha­tro­nischen Engineering. Auf diese Weise wird sicher­ge­stellt, dass kommende Genera­tionen von Werkzeugen und Methoden den Anfor­de­rungen einer innovativen Produkt­ent­wicklung gerecht werden und im täglichen Einsatz praxis­tauglich Verwendung finden.

Weitere Informationen:

MEPROMA

MEPROMA – Homepage

CyProS
Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik

Das Forschungs­projekt CyProS verfolgt das Ziel, ein reprä­sen­tatives Spektrum Cyber-Physischer System­module zu entwickeln und eine konzep­tionelle und metho­dische Basis für deren Betrieb in realen Produk­ti­ons­um­ge­bungen zu schaffen. ITQ ist dabei intensiv an der Erstellung von Entwick­lungs­me­thoden für Cyber-Physische Systeme beteiligt. Ein Schwerpunkt liegt in der Abbildung Cyber-Physischer Systeme inklusive ihrer Funktionen, Kompo­nenten und Schnittstellen.

Weitere Informationen:

CyProS – Homepage

AKOMI
Automatisierte Konfiguration in der Mikrosystemtechnik

Die maßgebliche Zielstellung des Forschungs­pro­jektes AKOMI ist es, die Wandlungs­fä­higkeit von Produk­ti­ons­anlagen zu erhöhen. Dafür sind neue Methoden zur automa­ti­sierten Konfi­gu­ration von mikro­sys­tem­tech­nischen Kompo­nenten zu erforschen und umzusetzen, so dass der Exper­ten­aufwand zur Integration, Konfi­gu­ration und Kalibrierung von Produk­ti­ons­mitteln in der Mikro­sys­tem­technik reduziert und somit die Wieder­ver­wendung von Produk­ti­ons­mitteln durch eine geeignete Modula­ri­sierung verbessert wird.

BESTVOR
Betriebliche Einführungsstrategien für ein anwendungsorientiertes Vorgehensmodell

Grundlage jedes Verbes­se­rungs­pro­zesses ist die Aufnahme des Ist-Zustandes. Deshalb ist ein zentrales Element des Forschungs­pro­jektes BESTVOR ein Bewer­tungs­ver­fahren (Self-Assessment), mit dem innerhalb von wenigen Stunden die zentralen Handlungs­felder zur Verbes­serung der Entwick­lungs­prozesse in einem Unter­nehmen bestimmt werden können. Aufbauend auf den Erkennt­nissen aus dem Self-Assessment werden dann konkrete Empfeh­lungen gegeben, welche Maßnahmen einzu­leiten sind. Grundlage für die Bewertung der Prozesse und der Handlungs­emp­feh­lungen sind die Ergebnisse aus voran­ge­gangenen Forschungs­pro­jekten sowie bereits veröf­fent­lichten VDMA-Leitfäden und nicht zuletzt die Erfah­rungen der namhaften Unter­nehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, die bei BESTVOR (20062009) mitge­ar­beitet haben.

Weitere Informationen:

BESTVOR

BESTVOR – Homepage

PEBEMA
Phasenübergreifende Entwicklung von Benutzerschnittstellen im Maschinen- und Anlagenbau

Durch aktuelle Trends im Kontext der Digitalisierung und „Industrie 4.0“ werden mechatronische Systeme in ihrer Bedienung zunehmend komplexer. Um dieser Herausforderung zu begegnen, bedarf es gebrauchstauglicher Systeme, die von den Bedienern unproblematisch beherrscht werden können. Dies kann insbesondere erreicht werden, wenn bei der Entwicklung von mechatronischen Systemen die Rolle der späteren Bediener kontinuierlich berücksichtigt wird. Zu diesem Zweck wurde von einem interdisziplinären Konsortium im Rahmen des Forschungsprojektes PEBeMA ein Referenz­modell für die nutzerzentrierte Entwicklung Benutzerschnittstellen von mechatronischen Systemen erarbeitet.

Weitere Informationen:

PEBEMA