Innovative Education Projects

Innovative Education Projects 2018-05-17T18:49:16+00:00

Mission Mi5

Ingenieurwissenschaften sind bei jungen Menschen oft weitaus unpopulärer als beispielsweise Medien­berufe. Die Folge ist, dass Medien- und Kommu­ni­ka­ti­ons­stu­di­engänge überlaufen sind und Ingenieurs­stu­di­engänge dagegen weitaus weniger Zulauf haben. Somit stellt sich mehr und mehr die Frage, wie man die technischen Studi­engänge für junge Menschen attraktiver machen kann.

Seit bereits mehr als 10 Jahren führt ITQ zusammen mit Studenten „Lern-Spaß-Projekte“ durch, um Hightech spielerisch zu vermitteln und jungen Menschen einen völlig neuen Zugang zu technischen Themen zu bieten. So ist es ebenfalls Teil der ITQ Mission, mit diesen “Hightech-Toys“ Nachwuchs “anzulocken” sowie durch diese Projekte  auch die Studiengänge abwechs­lungs­reicher und somit inter­es­santer zu gestalten.

Basierend auf einem interdisziplinären und internationalem Studententeam wurde zudem 2014 die Dachmarke Mi5 gegründet. Mittlerweile sind über 100 motivierte Studenten der unterschiedlichsten Fachbereiche und Nationen sowie von zahlreichen nationalen und internationalen Universitäten an den Mi5 Projekten beteiligt.

Weitere Informationen: 

smart4i Demonstrator
Von der Cloud zur personalisierten Powerbank

Der smart4i-Demonstrator macht Industrie 4.0 greifbar und beweist, dass bereits heute durch die effiziente Nutzung und Zusammenstellung von technischen Komponenten Fertigungsprozesse Industrie 4.0-tauglich gemacht werden können. Mit Hilfe des smart4i-Demonstrators haben Kunden die Möglichkeit, eine individualisierte Powerbank unter www.smart4i.de zu bestellen. Dabei können Farbe, Verpackung und Beschriftung an die persönlichen Vorlieben und Wünsche des Kunden angepasst werden.

Die Bestellung wird unmittelbar vom Demonstrator verarbeitet und die entsprechenden Parameter an die Module weitergegeben. Die Besonderheit ist hierbei die durchgängige Vernetzung von der Cloud bis zu den Feldgeräten, die durch einheitliche Schnittstellen (OPC UA) und Informationsmodelle jederzeit sichergestellt ist. Der smart4i Demonstrator wurde durch ein interdisziplinäres und internationales Team aus 36 Studenten in Kooperation mit Industriepartnern in nur 36 Wochen umgesetzt.

Weitere Informationen:
Air Hockey Demonstrator
Automatische Steuerung

Mithilfe des neuen AMK Air Hockey Demonstrators soll aufgezeigt werden, wie IoT und automatisierungsbezogene Antriebskomponenenten miteinander verknüpft sind. Der Air Hockey Demonstrator wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem Partner AMK Group sowie der Hochschule Aalen entwickelt.

Ziel ist es, das Angebot an IoT- und automatisierungsbezogenen Demonstratoren zu erweitern und so, die bereits vorhandene Allgegenwart von IoT im  Alltag zu veranschaulichen.

Im Hinblick auf die Softwarekomponenten gibt es ein User Interface Panel, einen Controller, einen Puck-Detektor, eine Puck-Positionierung, Puck-Aaufnahme, einen Puck-Sammler sowie ein Support-System.  Des Weiteren erfolgt die Steuerung über eine vollständige SPS Simulation sowie die Verwendung von AMK Antriebskomponenten. Die erste Vorführung fand während der SPS IPC Drives 2017 in Nürnberg statt, bei der die Besucher einen AI-Player herausfordern konnten.

Weitere Informationen:
Mi5 Showcase
Engineering zum Anfassen

Ein inter­dis­zi­plinäres und inter­na­tionales Team von 20 hochmo­ti­vierten Studenten aus unter­schied­lichen Fachbe­reichen z. B. Maschi­nenbau, Elektro­technik, Informatik und aus zahlreichen Nationen u.a. Deutschland, Schweiz, Italien, Spanien, Tunesien, China haben gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Forschung und Lehre das Projekt „Showcase MI5 realisiert.

MI5 steht dabei für „Mecha­tro­nisches, Ideal­ty­pisches Engineering“, welches folgende 5 i´s erfüllt: innovativ, inter­dis­zi­plinär, inter­na­tional, inkre­mentell und iterativ. Diese “Engineering-Demonstrationsanlage” wurde sowohl virtuell als auch real aufgebaut und auf der Fachmesse SPS IPCDrives 2014 erstmals präsentiert. Dabei wird auf sehr abstrakte Weise dargestellt, wie die einzelnen Schritte des Engineerings konkret durch­zu­führen sind.

Weitere Informationen:
Mi5 Dartboard
Highspeed Dartboard

Wer träumt nicht davon, immer ins „Schwarze“ zu treffen? Mit dem Highspeed Dartboard ist das möglich. Dazu wird eine 450g schwere Dartscheibe mit der 12-fachen Erdbe­schleu­nigung (G) beschleunigt und mit 30 G abgebremst, so dass man diese innerhalb von 100ms in zwei Raumrich­tungen um bis zu 50cm verfährt.

Damit die „Scheibe“ sich nicht nur schnell bewegt, sondern auch die richtige Position anfährt, wird der ca. 300ms fliegende Pfeil in der Luft in den ersten 100ms durch Kameras „ge-trackt und ge-traced“ und aus diesen Infor­ma­tionen, der „Einschlagspunkt“ vorher­gesagt, um daraus wiederum die Verfahr­ko­or­dinaten zu bestimmen. Wer selbst mal das Gefühl haben möchte, „immer“ das Ziel zu treffen, kann das an unserem Standort in Garching selbst erleben.

Weitere Informationen:
Limoweb
Hochmoderne Webmaschine

Töne weben – ja – Sie haben richtig gelesen. In diesem Projekt wurde eine hochmoderne Webma­schine, die bis zu 600 Schuss pro Minute ausführt, so umgebaut, dass das Webmuster “on the fly”, also bei voller Produk­ti­ons­ge­schwin­digkeit verändert werden kann. Volle Produk­ti­ons­ge­schwin­digkeit heißt, dass ein Faden, der dünner als ein typisches Menschenhaar ist, auf eine Geschwin­digkeit von 290km/h in weniger als 100ms beschleunigt wird.

Dabei erfährt der Faden eine Beschleu­nigung von 1.800 G und es wird pro Minute ca. 1 Kilometer Faden einge­bracht. Damit man die Produktions-Flexibilität selbst erleben kann, wurde die Webma­schine mit einem überdi­men­sionalen Keyboard gekoppelt. Dabei ist jeder Taste des Keyboards eine bestimmte Fadenfarbe und ein spezielles Webmuster zugeordnet, so dass man ein auf der Tastatur gespieltes Lied unmit­telbar in ein textiles Gewebe umsetzen kann. Mit dieser Anlage kann man also buchstäblich Töne weben.

Weitere Informationen:
Rennbahn für Einzelkinder
Modifizierte Slot-Car-Rennbahn

Aufga­ben­stellung des Studen­tenteams war es, eine Slot-Car-Rennbahn so zu modifi­zieren, dass gegen einen Computer gefahren werden kann – damit Einzelkind-tauglich – und Runden­zeiten sowie Besten­listen visua­lisiert werden können. Damit der Computer-Gegner ähnlich wie ein Mensch vor Kurven und Engstellen abbremst, müssen Position und Geschwin­digkeit des Fahrzeugs erfasst werden.

Hierfür wurden in die Bahn – mit einer Bahnlänge von rund 6,4 m pro Spur – insgesamt 104 Sensoren verbaut. Miniatur-Gabellichtschranken detek­tieren, ob die Finne des Fahrzeugs den Sensor passiert. Wie man anhand der technischen Daten sieht, klingt die grund­legende Anfor­derung zunächst sehr spielerisch, wandelt sich aber dann sehr schnell in eine handfeste mecha­tro­nische Problemstellung.

Weitere Informationen:
Flipper mit Köpfchen
Flipperautomat mit intelligenter Steuerung

Die Entwicklung eines Flippe­r­au­tomaten mit intel­li­genter Steuerung war die Aufgabe eines Studen­tenteams der Universität Erlangen. Das 10-köpfige Team musste das Projekt selbst managen, Sponsoren finden sowie Hard- und Software entwickeln.

Neben fachlicher Kompetenz im Bereich der Mechanik, Antriebs­technik, Bildver­ar­beitung und Visualisierung waren insbesondere Projekt­leitungs- und Marketing Know-how gefordert. Verwendet wurden ausschließlich Kompo­nenten des Projekt­sponsors Siemens.

Weitere Informationen: